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Über mich (aktualisiert 2015)



Mein Name ist Christoph. Im Bereich des Amateurfunks eigentlich nur Chris. Ich bin Mitte der 1980er Jahre geboren worden und habe meine Kindheit und Jugend am ostwertigen Dreiländereck Deutschlands verbracht. Nach 18 Jahren hieß es für mich, der Heimat den Rücken zu kehren und fortan in fast allen Bundesländern über kurz oder lang tätig zu sein. Im Jahr 2006 begann ich mein Studium der Politikwissenschaften in Hamburg, welches ich gegen Ende des Jahres 2009 zügig und erfolgreich als Dipl. Pol. beendete. Unmittelbar danach war ich beruflich über vier Jahre in der Nähe von Zeven/Niedersachsen im Öffentlichen Bereich als Abteilungsleiter in verschiedenen Fachbereichen tätig. Auf persönlichen Wunsch verlagerte ich im Jahr 2013 abermals meinen Arbeitsort. Dieses Mal ging es für mich weiter gen Küste nach Oldenburg in Oldenburg. Bis mindestens Mitte des Jahres 2015 werde ich mich hier im Öffentlichen Sektor als Projektmanager  engagieren.
Doch nun zum Amateurfunk. Eigentlich funke ich noch gar nicht so lange. Vielmehr hörte ich über viele Jahre ausschließlich. Dieses Hobby betreibe ich nunmehr seit über 15 Jahren. Durch mein frühzeitiges Interesse für fremde Kulturen, Geschichte und Politik hörte ich im Jugendalter gern die deutsch- und englischsprachigen Aussendungen verschiedenster Radiosender. Neben NHK World aus Japan gefielen mir stets die Sendungen der Stimme Russlands sowie aller Stationen des arabischen Raumes, insbesondere derjenigen an der Grenze zwischen Okzident und Orient. Besonders bei letzteren lernte ich viel über die leider bis heute andauernden Konflikte und es war stets interessant, israelische Positionen mit iranischen Statements vergleichen zu können. Dieses Interesse ging soweit, dass es in mein späteres Studium mündete. Doch damit war nicht genug. Obwohl ich bereits zu meiner Schulzeit den Wunsch hegte, neben dem Hören auch sendeseitig aktiv zu werden, verhinderte mein jahreslanges Pendeln auf Deutschlands Autobahnen eine zeitnahe Prüfung zur Erlangung eines Amateurfunkrufzeichens. Während meiner Gymnasialzeit hatte ich ein kurzes Intermezzo im CB-Funk, allerdings währte dieses nicht lange, da schlichtweg nach dem Jahr 2000 die Stationen fehlten, um tiefer in den Funkbetrieb einsteigen zu können. Ein halbes Jahr vor Beginn meines Studiums in Hamburg gelang es mir endlich, die Prüfung zur Klasse E bei der BNetzA-Außenstelle in Dresden zu absolvieren. Knapp zwei Jahre sendete ich stolz unter meinem Wunschrufzeichen  DO6SVK. Bereits wenige Monate nach dem aktiven Sendebetrieb packte mich die Lust nach mehr. Nicht die Sendeleistung stand seinerzeit in Vordergrund, sondern insbesondere die Frequenzbereiche, welche ich bisher nur als Hörer erforschen durfte. Im Mai 2008 konnte ich nach entsprechender Lernarbeit - passend zum zeitgleichen Studium - in Bremen die Prüfung für die Klasse A ablegen. Auch hiernach erhielt ich mein mir bereits lange im Voraus ausgesuchtes Rufzeichen - D M 5 H F - welches ich bis heute inne habe.
Nun möchte ich gern noch die Frage beantworten, warum ich dieses Blog betreibe. Zugegeben, zu schreiben hatte ich schon immer viel, sei es im Studium gewesen oder heute während der Arbeit, irgendwann habe ich einfach Freude daran gefunden. Doch die Lust, ein paar Zeilen zu tippen, ist keine hinreichende Erklärung. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, als ich irgendwann um 2001/2002 meine erste selbstgekaufte Ausgabe der Fachzeitschrift Funkamateur in den Händen hielt. Von den abgebildeten Geräten und Antennen war ich hell auf begeistert. Weniger begeisterte mich seinerzeit das gewählte wording der Zeitschrift. QRV, QRX, PR, PSK RTTY und Cluster sagten mir ohne eine entsprechende Erklärung kaum etwas. Viele Jahre habe ich gebraucht, um mich autodidaktisch in die Welt der Funkamateure zu verbringen. Aus beruflichen Gründen fand ich den Kontakt zu aktiven Funkamateuren erst nach meiner Prüfung zur Klasse E. Also galt es zuvor, die Zeitungen zu durchstöbern, um sich fortwährend neues Wissen anzueignen. Am Wochenende zu Hause hieß es am Computer meiner YL, mit einem 56k Modem auf den ersten einschlägigen Amateurfunkseiten zu recherchieren. Mittlerweile ist vieles einfacher geworden. Das Internet findet sich fast in jedem Haushalt und es ist in meinen Augen auch ein recht zeitgemäßes Medium, um Informationen zu teilen. Als ich dieses Blog begann war es mir wichtig, über diejenigen Inhalte zu publizieren, die ich gern als angehender oder junger aktiver Old Man gelesen hätte und leider nur all zu selten fand. Ob ich diesem Anspruch gerecht werde, weiß ich nicht. Die Entscheidung treffen die Leserin und Leser. Daher wünsche ich nun, viel Freude bei der Lektüre. Über Anregungen, Kritik, Lob und Tadel freue ich nicht stets per Email: D M 5 H F @ D A R C . D E (bitte die Leerzeichen weglassen ;-)